SOM Architektur von Skidmore, Owings & Merril, 1950–1962

SOM Architektur von Skidmore, Owings & Merril, 1950–1962, by Henry Russell Hitchcock & Ernst Danz (Verlag Gerd Hatje, 1962), is a German monograph on SOM’s influential works and the development of American modernism.

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SOM Architektur von Skidmore, Owings & Merril, 1950–1962, by Henry Russell Hitchcock & Ernst Danz (Verlag Gerd Hatje, 1962), is a German monograph on SOM’s influential works and the development of American modernism.

Hinter dem Firmensignet SOM steht ein amerikanisches Architekturbüro, das mit seinem hochspezialisierten Apparat, seinen 600 Angestellten, seinen Filialen in Chicago, New York, Oak Ridge, San Francisco und Portland Pionierarbeit leistet. Denn SOM hat bewiesen, daß schöpferische Lösungen heute nicht mehr nur Sache der großen Einzelgänger sind. Im Teamwork entstanden Verwaltungsbauten, Hotels, Schulen und Universitäten, Industriewerke und Wohnsiedlungen, die in vieler Hinsicht als Vorbild gelten können: in der städtebaulichen Konzeption, in der organisatorischen Planung, im Studium der Arbeitsvorgänge, die dem Bauprogramm zugrunde liegen, in der Präfabrikation und in der perfekten Durcharbeitung von der Gesamtform bis zum Türschild. Wo SOM außerhalb der Städte baute, kam eine großzügige Landschaftsgestaltung hinzu. Seit SOM auch die Verantwortung für die Inneneinrichtung übernahm, trat das Unternehmen zugleich als Förderer der modernen Kunst auf, die bei einer ganzen Reihe von SOM-Bauten in hervorragender Weise integriert ist. Man könnte annehmen, daß eine Organisationsform, die vor allem auf die anonyme Planungstätigkeit der Mitarbeitergruppen hinzielt, zwangsläufig zur Schematisierung oder gar zur “fabrikmäßigen” Vervielfältigung bestimmter Klischees führen müßte. Doch hat das Büro SOM nun schon länger als ein Jahrzehnt bewiesen, daß es sich konsequent von der bequemen Routinelösung fernhält. Immer wieder bezeugen seine Bauten eine Einstellung zu Konstruktion und Gestaltung, die alles andere als konservativ ist. So entstand 1951 mit dem Lever House in New York das erste große Geschäftsgebäude mit Curtain Wall, dessen glasummantelte Scheibenform den Bürohausbau der ganzen westlichen Welt beeinflußt hat. Ende der fünfziger Jahre wurde ein neuer Hochhaustyp kreiert, bei dem das Konstruktionsskelett aus Stahlbeton freigelegt und vor die Wandflächen genommen ist. 1962 bewies die Kapelle der Air Force Academy, welche ästhetische Ausdruckskraft einem rein technologischen Konstruktionsprinzip abgewonnen werden kann. Das vorliegende Buch, das die einzelnen Projekte bis ins Detail hinein dokumentiert, ist die erste zusammenfassende Monographie über die Arbeit von SOM – eine Arbeit von der das Museum of Modern Art im Katalog zu einer SOM-Ausstellung 1950 schrieb, sie sei durch zwei Disziplinen bestimmt: “Die Disziplin der modernen Architektur und die Disziplin der amerikanischen Organisationsmethoden”.
– Henry Russell Hitchcock and Ernst Danz, SOM Architektur von Skidmore, Owings & Merril, 1950–1962 (Verlag Gerd Hatje, 1962), book description

The text is in German and English. The book is profusely illustrated with black-and-white photographs and architectural drawings.

Our current copy is in okay condition. The actual book is in great shape: the pages are clean, no markings, and the binding is fine. However, the dust jacket is worn, with stains, a couple of tears, edge wear, and other signs of shelf wear and use.

Weight 1413 g
Dimensions 28,5 × 22,5 × 2,2 cm
Author(s)

Henry-Russell Hitchcock,  Ernst Danz

Publisher

Verlag Gerd Hatje

Publishing year

1962

Language

,

Images

architectural drawings, b&w photos

Binding

Hardcover

Condition

Number of pages

231

ISBN

n/a